Mit wenigen Klicks kann ab sofort jeder sehen, wie tief das eigene Haus
bei Sturzfluten im Wasser steht. Das Land will für die steigende Gefahr
von Starkregen sensibilisieren — und zeigen, was zu tun ist.
Wie tief steht mein Haus
im Wasser, wenn es extrem viel regnet? Sind Keller oder gar Wohnräume
überflutungsgefährdet? Und wo fließt das Wasser in der Umgebung ab? Auf
all diese Fragen gibt es jetzt eine anschauliche Antwort.
Das
rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium hat am Donnerstag eine neue
Software für alle Bürger des Landes freigeschaltet. Der sogenannte
Hydrozwilling kann dreidimensional die Gefahren für Gebäude bei
Sturzfluten und Hochwasser simulieren. Es ist nach Angaben des
Ministeriums das modernste Vorsorgesystem in Deutschland und eines der
fortschrittlichsten weltweit.
Sturzfluten: Was das neue System alles kann
Ab sofort kann jeder Rheinland-Pfälzer für seine eigene Adresse die
Gefahren bei Starkregen kostenfrei am Computer simulieren lassen.
Wahlweise wird in verschiedenen Szenarien sichtbar, wie tief das Gebäude
im Wasser steht. Möglich ist die Simulation von außergewöhnlichen oder
extremen Starkregenereignissen.
Hochwasser: Hier kann das System aktuell noch keine genauen Daten bereitstellen. Dieses ist in Arbeit und so im Laufe des Jahres freigeschaltet werden.
Die Simulation kann jeder starten unter:
Jürgen Clemens, Ortsbürgermeister